Kinesiologie

Ergänzend zur Therapie mittels Manueller Medizin im Sinne der Chirotherapie und Osteopathie eignet sich die Kinesiologie, wenn auch wissenschaftliche Hinweise zur Wirksamkeit fehlen. Es soll eine Muskelnormotonisierung (Lösen von Verkrampfungen) in schmerzhaften Bereichen des Körpers erreicht werden. Baumwolltapestreifen werden mittels hautverträglichem Acrylkleber angelegt nach eingehender Untersuchung. Die angelegten Tapes halten idR. 5-7 Tagen, in manchen Fällen sogar bis zu 2-3 Wochen. Die Tapes sind ohne Medikamenteninhaltsstoffe und daher besonders im Leistungssport beliebt und werden dort auch eingesetzt.

Die Therapie ist kein einfaches Aufkleben nach Kochbuch, sondern erfolgt im Rahmen der eingehenden Untersuchung und Vortestung, um die Tapes mit dem richtigen Zug (Richtung und Stärke) anzulegen. Entscheidend ist bei allen Beschwerden die Diagnostik sogenannter Funktionsketten im Bewegungsapparat. Je nach Befund unterscheiden sich die Tapes erheblich, bei falscher Anlage käme es sonst ggf. sogar zu einer Verschlechterung der Beschwerden!

Schwerpunkt der Kinesiotape-Anwendung sind Muskelfaserrisse, Leistenschmerzen, Schmerzen im unteren Rücken, zwischen den Schulterblättern sowie im Nacken, aber auch Schulterschmerzen, Knieschmerzen, Knöchelverstauchungen und Achillessehnenverletzungen bzw. chronische Reizzustände auch an der Leiste und in den hier genannten Körperbereichen.

Häufig ist die Kombination mit Chirotherapie und Osteopathie sowie Neuraltherapie mit gleichzeitigem Einsatz von Homöopathischen Injektionen (Homotoxikologie). Sinnvoll sind hier auch Eigenübungen, insbesondere Dehnung und Stabilisierendes Training des entsprechenden Bereiches, was in der Folge ein wichtiger Faktor für eine erfolgreiche Genesung ist.

Wegen unseres Behandlungsschwerpunkts sind wir Mitglied in der Aktion Gesunder Rücken e.V.

Kostenübernahme

Die Kinesiologie wird nach der üblichen Gebührenordnung für Ärzte erbracht.