Blutentnahme, Labor, Schilddrüse & Co.

Routinelaboruntersuchungen, Schilddrüse usw.

In unserer Praxis nehmen wir täglich von 7:30-10 Uhr Blut im Labor ab. Diese Blutproben werden in der Praxis transportfertig vorbereitet und beschriftet, was ca. 45 Minuten dauert. Anschliessend werden die Proben Mo-Fr per Express ins Labor nach Mainz gefahren. Dort erfolgt die Auswertung und die Blutwerte werden per DFÜ nachmittags wieder in die Praxis übertragen!

Insbesondere die Werte rund um den Diabetes, das Herz-Kreislauf-System, aber auch bzgl. Hormonen wie Schilddrüse, Nebenniere werden durch uns bestimmt wie natürlich auch Tumormarker, großes Blutbild und alle Blutwerte, die die Innere Medizin kennt.

Schilddrüsenüber- und Unterfunktion untersuchen wir genauso wie Antikörper wie TPO, MAK, TRAK aber auch Jod, Selen und Zink im Vollblut auf Wunsch, Vitamin D3 ist in diesem Zusammenhang nicht selten auch zu untersuchen.

Hierzu arbeiten wir mit dem akkredietierten Labor Ganzimmun in Mainz seit Jahren erfolgreich zusammen. Hier werden kontinuierlich innovative neue Laboruntersuchungen zur Diagnostik ins Programm genommen.

Labormedizinische Spezialuntersuchungen

Mikronährstoffversorgung

Vitamine bringen Leben in den Körper. Sie beeinflussen sein Aussehen und seine Gesundheit. Sie steuern die Gefühle, die Leistungsfähigkeit und die Kreativität eines Menschen. Vitamine müssen dem Körper allerdings täglich zugeführt werden. Im Idealfall nehmen wir sie mit der Nahrung auf. Voraussetzung dafür ist aber eine möglichst Natur belassene Ernährung mit mindestens fünf Portionen Obst und Gemüse täglich. So wichtig Vitamine auch sind, ohne Mineralstoffe können sie nicht viel ausrichten. Die tägliche Zufuhr von Mineralien ist lebensnotwendig, da der Körper nicht in der Lage ist, sie selbst herzustellen.

Mineralstoffe steuern den Wasserhaushalt, sind für die Reizleitung zwischen Nerven und Muskeln notwendig, regeln den Säure-Basen-Haushalt und liefern das Baumaterial für Zähne und Knochen. Spurenelemente sollte man in der Tat wörtlich nehmen. Denn auf die Dosis kommt es an. Winzige Spuren Chrom zum Beispiel bringen Ihren Zuckerstoffwechsel auf Trab. In großen Mengen dagegen wirkt das Schwermetall als Zellgift. Ähnlich verhält es sich auch mit den anderen Spurenelementen: Molybdän, Mangan, Kupfer… Die größten natürlichen Feinde der Zelle sind die so genannten „Freien Radikale“. Sie greifen Körperzellen an, schädigen das Protein und zerstören deren genetischen Code. Verantwortlich für die Entstehung dieser aggressiven Moleküle sind in erster Linie Belastungen durch Umweltschadstoffe wie Blei, Ozon oder Smog, aber auch Rauchen und ungeschütztes Sonnenbaden. Einziger wirksamer Schutz gegen diese Zellkiller sind die so genannten Antioxidantien.

Auch wenn der Körper einige von ihnen selbst herstellen kann, so ist er doch auf die Hilfe von außen angewiesen. Näheres hierzu siehe weiter unten bei oxidativem Stress. Aminosäuren sind beteiligt am Aufbau von Muskeln, Gelenken, Haut und Knochen sowie Enzymen und Hormonen. Unter anderem auch an der Bildung von Testosteron und dem Wachstumshormon HGH. Außerdem sind Aminosäuren verantwortlich für alle biochemischen Vorgänge in unserem Körper. Kurz und gut: Sie steuern neben körperlicher Fitness auch klares Denken, gute Laune und geistige Leistungsfähigkeit. Bei der Zufuhr von Mikronährstoffen beim Sportler sollte die Qualität und Quantität der Ernährung an den individuellen Bedarf des Sportlers angepasst sein. In einem zweiten Schritt sollte zuerst ein Gleichgewicht im Stoffwechsel mit den Mikronährstoffen angestrebt werden und im dritten Schritt über die Zufuhr von nicht lebensnotwendigen Substanzen wie Creatin und Carnitin nachgedacht werden.

Wegen des hohen oxidativen Stresses ist die Zufuhr von antioxidativen Substanzen wie Vitamin C und E, Carotinoide, Zink, Selen, Mangan und Molybdän wichtig. Wichtigstes Mineral im Sport ist das Eisen, viele Sportler leiden an einem Eisenmangel, bei den Läuferinnen sind es 50%, bei den Männern 10%. Setzt man alle zeitlichen und finanziellen Investitionen in Betracht, die ein Sportler einsetzt, um Erfolg zu erzielen, so empfiehlt es sich, zur Festlegung des individuellen Nährstoffbedarfs Laboruntersuchungen vorzunehmen. In unserer Praxis führen wir diese Analysen mit unserem Kooperationspartner Ganzimmun durch.

Nähere Informationen finden Sie unter http://www.ganzimmun.de. Säure-Basen-Haushalt Sauer macht lustig... .. aber leider auch krank. Und zwar immer dann, wenn Ihrem Organismus die nötigen Reserven fehlen, um mit dem heute alltäglichen Überangebot an Säuren fertig zu werden. Welche Anzeichen für einen gestörten Säure-Basen-Haushalt gibt es? Am Anfang haben Sie das vage Gefühl, dass „etwas mit mir nicht in Ordnung ist“.

Hierfür gibt es vielfältige Gründe:

  • Müdigkeit und Erschöpfung
  • Konzentrationsstörungen
  • Allergien
  • Karies
  • Sodbrennen
  • Nervenschmerzen
  • Muskel- und Gelenkschmerzen
  • Krämpfe
  • Haarausfall
  • Osteoporose

Bitte nehmen Sie diese Signale ernst - denn der Übergang zwischen dem Gefühl, dass etwas nicht stimmt, und einer Krankheit ist fließend. Die Erfahrung zeigt, dass bei vielen Menschen mit chronischen Beschwerden eine Gewebsübersäuerung (latente Gewebsazidose) vorliegt! Wenn Ihr Körper derartige Signale sendet bzw. Sie diese wahrnehmen, kann dass ein Hinweis darauf sein, dass Ihre körpereigenen Reserven weitgehend aufgebraucht sind.

Was versteht man unter einer latenten Azidose?

Eine latente Azidose oder Gewebsübersäuerung ist eine Störung im Säure-Basen-Haushalt des Körpers. Lebende Systeme benötigen für einen optimalen Stoffwechsel einen ganz spezifischen pH-Wert, der im Blut des Menschen z.B. schwach alkalisch ist (ca. pH 7,36). Säuren fallen in jedem Organismus an. Denken Sie nur an die Atmung: Jede Zelle produziert saures Kohlendioxid, welches über die Lunge abgeatmet wird. Andere, ebenfalls saure Stoffwechselrückstände werden über die Niere (Urin) oder Haut (Schweiß) entsorgt. Die lebenswichtige Konstanthaltung der Säure-Basen-Verhältnisse erfolgt unter Beteiligung von Puffer- und Regulationssystemen. Im Wesentlichen sind die Elemente Carbonat bzw. Bicarbonat sowie Niere und Lunge für diese Regulation verantwortlich. Auch Zink, Mangan, Magnesium, Calcium und Kalium sorgen für einen ausgeglichenen Säure-Basen-Haushalt. Diese Substanzen, die aufgrund ihrer biochemischen Eigenschaften in der Lage sind, schädliche Säuren zu neutralisieren oder zu puffern, nennt man Pufferreserven.

Welche Folgen hat eine überwiegend „saure“ Ernährung?

Wenn Sie sich dauerhaft von überwiegend säurehaltiger Kost ernähren, kann es zu einem Mangel an wichtigen Mineralsalzen und Spurenelementen kommen. Ein solcher Mangel schwächt die Puffer- und Regulationssysteme. Dies führt zu Störungen des Säure-Basen-Haushalts, d.h. zu einem Missverhältnis zwischen Bildung und Ausscheidung von Säuren bzw. Basen. Dieses Missverhältnis wiederum führt zu jenen Symptomen, die Ihnen signalisieren, dass „etwas nicht in Ordnung ist“. Ignorieren Sie diese Signale auf Dauer, kann es zu ernsterer Beschwerden kommen.

Hormonstatus

Hormone machen uns glücklich, aufmerksam und motiviert. Oder melancholisch, träge und depressiv. Hormone – sie steuern unsere Gefühle und unsere Leistungsbereitschaft. Im Sport stehen sie allerdings oft im Zusammenhang mit Skandalen. Dopingvorfälle, bei denen Sportler versuchen mit unerlaubten Mitteln ihren Konkurrenten eine Nasenlänge voraus zu sein, kennt man inzwischen aus jeder Sportart. Daran sieht man jedoch auch, wie wichtig die körpereigene Regulation der Hormonausschüttung für eine optimale Leistungsbilanz ist. Ist Ihr Hormonspiegel in Ordnung?

Gezielte Mikronährstoffversorgung

Die aufgrund unserer Analysen hergestellten Mischungen enthalten ausschließlich die ausgewiesenen Elemente in Pulverform, wobei die Oberflächen der einzelnen Pulverpartikel in einem speziellen Verfahren (Mikroverkapselung) mit einem schützenden Überzug aus natürlichen Stoffen wie Maltodextrin, Zellulose und pflanzlichen Fetten versehen wurden. Entsprechend der Analyse können direkt individuelle Mischungen hergestellt werden von unseren Kooperationspartnern.

Analyse auf Oxidativen Stress

Ohne Sauerstoff ist für Mensch und Tier ein Leben auf der Erde nicht möglich. Doch Sauerstoff bringt auch Gefahren. Seine zerstörerische Kraft wird z.B. deutlich, wenn Eisen und Stahl rosten – chemisch spricht man von "Oxidation". Aber auch in biologischen Systemen sind Oxidationsvorgänge weit verbreitet: Ein aufgeschnittener Apfel, der sich braun verfärbt, oder Butter und Öl, die ranzig werden. All dies geht auf eine Reaktion der Nahrungsmittel mit Sauerstoff zurück.

Chemisch besonders reaktionsfreudige Sauerstoffarten stellen die sog. freien Radikale dar. Sie besitzen in ihrer äußeren Hülle ein oder mehrere ungepaarte Elektronen, was sie zu äußerst instabilen, aggressiven Verbindungen werden lässt. Freie Radikale reagieren mit Zellbestandteilen, wie der Zellmembran, dem Zellkern und den Mitochondrien, aber auch mit extrazellulären Strukturen, wie den Blutfetten und dem Bindegewebe, gehen freie Radikale Reaktionen ein. Durch Oxidationsvorgänge werden diese Strukturen so verändert, dass sie in ihrer Funktion oder in ihrem Aufbau geschädigt werden, was im Extremfall sogar zur Zerstörung der Zellen oder der extrazellulären Bestandteile führt.

Ein bevorzugter Angriffspunkt der freien Radikale sind die Fette der biologischen Oberflächen (Membranen). Membranfette sind aufgrund ihrer hochungesättigten Struktur besonders oxidationsempfindlich. Ihre Schädigung im Rahmen der sog. „Lipidperoxidation” führt zu Durchlässigkeitsveränderungen und einem erhöhten Einstrom von Calcium in die Zelle. Die erhöhten Calcium-Konzentrationen in der Zelle bewirken eine Aktivierung von Enzymen, die über verschiedene Mechanismen letztlich zu einer fortschreitenden Zerstörung der Zelle führen. Sind hiervon rote Blutkörperchen betroffen, kommt es zur Blutauflösung oder auch Hämolyse.

Weitere Angriffspunkte der freien Radikale sind die Nukleinsäuren des Erbmaterials, die durch Vernetzungen, Basenhydroxylierungen und DNA-Brüche verändert werden. Zellproteine, die Enzyme, erfahren eine Spaltung der wichtigen SH-Gruppen, wodurch auch ihre Funktion erheblich beeinträchtigt wird. Auch können Krebserkrankungen auf diese Weise entstehen. Freie Radikale entstehen natürlicherweise im Rahmen der Zellatmung oder bei Prozessen der Immunabwehr.

Darüber hinaus stellen Umweltbelastungen (Luft-, Wasser- und Nahrungsschadstoffe), Zigarettenrauch, Alkohol, UV-Strahlen, Medikamente sowie physischer und psychischer Stress zusätzliche Quellen für ein unphysiologisch hohes Radikalenaufkommen dar, das vom Organismus oft langfristig nicht mehr kompensiert werden kann und zum Ausgangspunkt chronischer Erkrankungen wird. Dies gilt vor allem für Zivilisationskrankheiten, wie den Krebs und die koronare Herzkrankheit.

Man geht heute davon aus, dass freie Radikale an über 90% aller Mutationen, die zum Krebs führen, beteiligt sind. Für die Entstehung von koronarer Herzkrankheit oder Myokardinfarkt spielen oxidative Veränderungen der Blutfette, darunter vor allem des LDL-Cholesterins, eine zentrale Rolle. Oxidativ modifiziertes LDL besitzt atherogene und thrombogene Eigenschaften, die für die Entstehung arteriosklerotischer Gefäßwandläsionen und Arterienverschlüssen von maßgeblicher Bedeutung sind.

Doch auch chronisch-degenerative Erkrankungen des Zentralnervensystems werden heute mit freien Radikalen in Verbindung gebracht. So konnte z.B. bei Morbus Alzheimer oder Morbus Parkinson eine Reduzierung der Glutathion-Konzentration in der Substantia nigra des Gehirns festgestellt werden. Beim insulinpflichtigen Diabetes mellitus werden freie Radikale sowohl für die autoimmunbedingte Zerstörung der Beta-Zellen als auch für die zahlreichen diabetischen Spätschäden mit verantwortlich gemacht.